Wodurch entstehen Gelenk-Blockaden?

Die Ursachen sind vielfältig und bestehen oft schon jahrelang. Bei Kindern können sie z. B. schon im Mutterleib, während der Geburt oder in späteren Wachstumsphasen entstehen. Bei Erwachsenen können viele Faktoren an der Entstehung von Gelenk-Blockaden und verschobenen Wirbeln beteiligt sein:

  • schlechte Körperhaltung
  • einseitige Tätigkeiten
  • ein falsch eingerichteter Arbeitsplatz
  • Sportunfälle
  • Stürze
  • Schweres Heben
  • innere mental-emotionale Themen.

 

Für wen ist Sanfte Chiropraktik geeignet?

Kinder und Jugendliche mit funktionellen Fehlhaltungen, auch bei Konzentrationsmangel, Gleichgewichtsstörungen oder Lernschwierigkeiten.

Erwachsene mit akuten oder chronischen Schmerzen am Bewegungsapparat oder chronischen Krankheiten wie Arthrose, Bluthochdruck, Verdauungsbeschwerden, Atembeschwerden, Kopfschmerzen und Migräne

 

Ist die Behandlung schmerzhaft?

Die sanften Grifftechniken werden in der Regel eher als angenehm empfunden. Dennoch kann es nach der ersten Behandlung zu einer Art Muskelkater kommen, da lang fixierte Strukturen wieder in Bewegung kommen und sich die umliegende Muskulatur der geänderten Körperstatik neu anpasst. 

 

Was kann ich tun um die Behandlung zu unterstützen?

Setzen Sie sich nach der Behandlung nicht sofort ins Auto, sondern gehen noch 10 bis 15 Minuten spazieren. Dies gibt dem Körper Zeit, die Veränderungen zu  adaptieren. Sie sollten auch das schwere Tragen zunächst vermeiden.

Trinken Sie nach der Behandlung viel. Das hilft dem Körper bei der Entschlackung und der Umstellung.

Achten Sie immer bewusst auf Ihre Haltung. Häufiges Überschlagen der Beine im Sitzen, oder langes Schlafen in Bauchlage können den Behandlungsverlauf negativ beeinflussen. Achten Sie zudem auf ein gesundes Tragen und Heben, sodass Ihr Rücken keinen allzu großen Belastungen ausgesetzt ist.

 

Ist zuviel Chiropraktik schädlich? 

Die angewendeten Techniken zeichnen sich durch einen sanften Impuls mit kurzer, dosierter Bewegungsamplitude aus; dies geschieht innerhalb des physiologischen Bewegungsausmaßes, wobei die das Gelenk sichernden Bänder und Muskeln nicht überdehnt werden können.

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